Robbie Williams Take the crown

Und dann kam Robbie Williams…

Autoren Hanna Santoro und Madeleine Beil

Eigentlich wollten wir kurz vor der Covid-19 Pandemie unseren Blog „Jobzuhause“ launchen. Eigentlich. Wie viele andere Unternehmen mussten wir den Fokus zwar auch auf uns richten, aber uns vor allem neu aufstellen, digital zusammenleben, auch virtuell ein Team werden. Ein authentisches, motiviertes Team.

Dann stellten wir uns Fragen wie: Wie bleibt unser Jobzuhause so wie es ist und wie wir es zu schätzen gelernt haben? Wie hat sich unsere Unternehmenskultur verändert? Wie können wir die On- und Offline-Welten miteinander verbinden und ein WIR-Gefühl behalten? Viele sprechen aktuell davon, dass das Büro tot sei. Es sei obsolet geworden in Anbetracht der digitalen Möglichkeiten und es müssen Anreize geschaffen werden, um Mitarbeiter und Kollegen wieder für das Büro zu erwärmen. Müssen wir als Geschäftsführer Robbie Williams ins Büro holen, damit nicht alle für immer remote arbeiten wollen?

Die Frage scheint absurd. Zumindest falsch gestellt. Was haben wir möglicherweise bereits vor Corona falsch gemacht, wenn Anreize geschaffen werden müssen, damit man GERN ins Büro kommt?
Seien wir mal ehrlich: Ja, digitales Zusammenarbeiten und gar effizientes und erfolgreiches Arbeiten funktioniert im Großen und Ganzen. Bei entsprechender Ambition kann es auch etwas Geselliges haben. Doch wie auch jede Fernbeziehung, jedes Kennenlernen, funktioniert das nicht ohne ECHTE Begegnungen.
Die Rolle des Büros hat sich im Gros nicht gewandelt. Die Rolle der Unternehmenskultur hat nur endlich seinen entscheidenden Platz eingenommen. Es geht um mehr als nur eine Fläche. Um mehr als nur Effizienz und bei den ein oder anderen um Kontrolle.

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